Grüne Jugend Düren wählt neuen Vorstand

Düren – Auf der Kreismitgliederversammlung am 21. Juni 2013 hat die Grüne Jugend Düren einen neuen Vorstand für das nächste Jahr gewählt. Sprecher*innen wurden Isabel Elsner und Andreas Krischer, zur Schatzmeisterin wurde Anna Zentis und als Beisitzer*innen wurden Thea Wesemann, Julie Monjean und Larissa Belz gewählt.

„Im Namen des gesamten neuen Vorstands danke ich den Mitgliedern der Grünen Jugend Düren für das Vertrauen! Uns stehen in der nächsten Legislatur mit der Bundestags- und Kommunalwahl zwei große Herausforderungen bevor, bei denen wir die Möglichkeit nutzen werden, junggrüne Inhalte in die Parlamente zu bringen.“, sagt der neu gewählte Sprecher Andreas Krischer.

Isabel Elsner fügte hinzu: „In den noch knapp 100 Tagen bis zur Bundestagswahl werden wir im Kreis Düren die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit ihrem Direkt- und Listenkandidaten Oliver Krischer unterstützen, aber trotzdem im Wahlkampf unsere eigenen junggrünen Inhalte in die Öffentlichkeit tragen.“

Die Basisgruppe Düren der GRÜNEN JUGEND existiert seit 2002 und vertritt junggrüne Inhalte im Kreis Düren. Im Ring politischer Jugend des Kreis Düren arbeitet sie mit den anderen Jugendparteien zusammen und setzt sich dort für die Jugendlichen im Kreis Düren ein.

Die Pressemitteilung gibt es als PDF zum Download.

Internationale Demonstration gegen das AKW Tihange am 12.01.13 in Maastricht [Update]

Update: Der Startpunkt der Demo wurde geändert. Anstatt am Bahnhof in Maastricht beginnt die Demo nun am „Plein 1992“!

Auch wenn in Deutschland der Atomausstieg beschlossene Sache ist, ist dies noch lange kein Ende für die Gefahren der Atomenergie. Viele Nachbarländer Deutschlands verlängern aktuell die Laufzeiten ihrer AKW oder bauen sogar noch neue!

Das belgische AKW Tihange besteht aus drei Reaktor-Blöcken, die alle in den 70er Jahren gebaut wurden. Aufgrund des hohen Alters des ersten Blocks wollte der Betreiber „Electrabel“ diesen 2015 vom Netz nehmen, doch die belgische Regierung beschloss, diesen bis 2025 weiterlaufen zu lassen! Auch der dritte Block soll nach Wünschen der Regierung bis 2025 am Netz bleiben.

Sollte es im AKW Tihange zu einem nuklearen GAU kommen, ist nicht nur die belgische Bevölkerung stark gefährdet. Die deutsche Stadt Aachen liegt zum Beispiel gerade einmal 70km vom Kraftwerk entfernt und bei Westwind würde es nur wenige Stunden, wenn nicht sogar nur Minuten, dauern, bis die radioaktive Strahlung auch die Menschen hierzulande trifft!

Auch die niederländische Bevölkerung macht sich Sorgen um die Sicherheit des uralt AKW und daher laden die niederländischen GRÜNEN „GroenLinks“ zu einer internationalen Demonstration gegen Atomkraft und das AKW Tihange ein:

Internationale Demonstration gegen das AKW Tihange
Sa, 12. Januar 2013, 14-16 Uhr
Maastricht

Start um 14 Uhr am „Plein 1992“, Maastricht
Übergabe der gesammelten Unterschriften um 15.30 Uhr am Marktplatz in Maastricht

In den Niederlanden läuft bereits eine Petition gegen das AKW, „GroenLinks“ bittet um internationale Unterstützung!

Weitere Informationen gibt es auf der Seite von GroenLinks, auf Facebook und auf Twitter!

„Aktiv gegen Rechts – aber wie?“: Seminar der GJ Düren

Am kommenden Freitag den 14. Dezember veranstaltet die GRÜNE JUGEND Düren einen Workshop zum Thema „Bekämpfung des Rechtsextremismus“. Eingeladen sind alle, die die Gefahren von Rechts rechtzeitig erkennen und dagegen vorgehen wollen!

Auch wenn die Kameradschaft Aachener Land im Sommer dieses Jahres vom nordrhein-westfälischen Innenministerium verboten wurde, ist der Rechtsextremismus in unserer Umgebung immer noch ein großes Problem. Weiterlesen

ACTA ad acta

Zur Ablehnung des ACTA- Abkommens durch das Europäische Parlament erklärt die GRÜNE JUGEND KREIS DÜREN:

„Das heutige Aus für ACTA ist ein weiterer Erfolg für die digitale Zivilgesellschaft. Viele Menschen sind im Rahmen der globalen Protesttage am 11. und 25. Februar auf die Straße gegangen. Noch viel mehr haben an diesem Protest online mitgewirkt, informiert und demonstriert. Wir als GRÜNE JUGEND KREIS DÜREN haben die Proteste seit langem unterstützt und uns auch bei den großen Protestaktionen in diesem Jahr engagiert.

ACTA wurde in einem intransparenten und undurchsichtigen Verfahren ausgehandelt. Es war an vielen Stellen unklar formuliert, ließ zentrale Rechtsbegriffe undefiniert und bot unzureichende Datenschutzstandards. ACTA hätte den Einstieg in die Privatisierung der Rechtsdurchsetzung im Internet bedeutet. Schließlich hätte ACTA auch für die Entwicklungsländer verheerende Folgen gehabt und die globale Ungerechtigkeit zementiert.

Es gilt jetzt, die Debatte über einen fairen Interessensausgleich zwischen Urheberinnen und Nutzerinnen voranzutreiben, der dem digitalen Zeitalter angemessen ist.“


Leserbrief zur Presseerklärung der JU

 In einer Presseerklärung berichtet der Kreisvorsitzende Marco Johnen über den Standpunkt des JU Kreisverbands Düren zum Thema „Herabsetzung des Wahlalters bei Landtagswahlen“. 

In der Ausgabe vom 16.06. kritisierte Marco Johnen im Namen der Jungen Union Kreis Düren die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre (hier ist übrigens nur das aktive Wahlrecht gemeint), als ein taktisches Manöver der Grünen. Viele 16-jährige stehen schon als Auszubildende im Berufsleben, bezahlen Steuern und sind straf- und religionsmündig. In Anbetracht dessen ist es absurd ihnen das Wahlrecht bei Landtagswahlen vorzuenthalten.
Außerdem gibt es keinen stichhaltigen Nachweis, dass 16-jährige schlechter informiert seien als 18-jährige. In Brandenburg, dem bisher einzigen Land mit einem Jugendwahlalter, zeigte sich sogar bei dieser Altersgruppe in den bisherigen Wahlen weder Desinteresse noch Übermotiviertheit. Es macht also wenig Sinn Wahlreife allein an Alterskriterien messen zu wollen.
Grünen und SPD ein taktisches Manöver vorzuwerfen finden wir scheinheilig. Die Junge Union lässt sich ganz offensichtlich für die Interessen ihrer Altpartei instrumentalisieren. Denn die unsoziale Politik der CDU auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen, aktuell auch sichtbar beim ignoranten Versuch die Herdprämie aka Betreuungsgeld durchzuboxen, sorgt natürlich dafür, dass Jugendliche unterdurchschnittlich CDU wählen. Das ist der wahre (wahltaktische) Grund warum CDU und JU keine Herabsetzung des Wahlalters wollen! Wenn Marco Johnen sich tatsächlich um die Politikverdrossenheit sorgt, dann sollte er statt bei jeder sich bietenden Gelegenheit sein Fähnchen in den Meinungswind seiner Partei zu drehen, lieber seine Verantwortung für die Förderung der Emanzipation von Jugendlichen in unsere Gesellschaft wahr nehmen. Das heißt für uns: Wir brauchen mehr und nicht weniger Mitbestimmungsmöglichkeiten für junge Menschen!

Grüne Jugend Kreis Düren
Julian Kämper & Thea Wesemann
Sprecher_Innen

Deine Hand für globale Nachhaltigkeit!

Grüne Jugend Düren fordert mehr Aufmerksamkeit für RIO+20 Konferenz

Düren. Mit einem Aktionsstand in der Dürener Fußgängerzone hat die Grüne Jugend Düren auf den RIO+20 Gipfel aufmerksam gemacht. Die Gruppe animierte Passantinnen und Passanten mit ihrer Hand im Sinne des Gipfelziels für globale Nachhaltigkeit auf einem Banner ein Zeichen zu setzen.

Vor zwanzig Jahren trafen sich die Länder der Welt zum ersten Mal um über nachhaltige Entwicklung zu verhandeln. Sie hoben damit das Thema Nachhaltigkeit auf internationale Ebene und setzten gleichzeitig den Grundstein für globale Klimaverhandlungen. Mittlerweile haben zahlreiche Länder entsprechend der Agenda 21 eigene Nachhaltigkeitsstrategien.

„Heute, 20 Jahre später, scheint die Nachfolgekonferenz zu einem zahnlosen Tiger zu werden, es mangelt zudem an öffentlicher Aufmerksamkeit. Es scheint fast, als hätte die internationale Gemeinschaft aufgegeben gemeinsam an Themen zu arbeiten. Dabei ist Nachhaltigkeit immer noch von essentieller Bedeutung, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.“, bedauert Thea Wesemann, Sprecherin der Grünen Jugend zutiefst.

Auf der RIO+20 Konferenz, die vom 20.-22.06.2012 in Rio de Janeiro stattfindet, soll eine Roadmap für die „Green Economy“ beschlossen werden. „Die Wunderwaffe “Green Economy” soll durch „grüne Investitionen“ die Finanz-, Umwelt- und die soziale Krise zugleich lösen. Aus unserer Sicht ist es jedoch ein grundlegender Fehler, dass Fragen über den Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und Konsum sowie der globalen Machtverhältnisse nicht thematisiert werden. Durch Ressourceneffizienz wollen es die Staaten der Welt schaffen, Wachstum vom Rohstoffverbrauch und damit auch der Naturschädigung zu entkoppeln. Dabei ist schon lange klar, dass dieses Ziel so nie erreicht werden kann.“, stellt Julian Kämper, Sprecher der Grünen Jugend Düren fest.

„Deutschland hat sich verpflichtet 0,7% des BIPs für Entwicklungsziele auszugeben, momentan sind es 0,4 und die Quote stagniert. Zwar stimmt die Position der deutschen Delegation, dass United Nations Environment Programme, Sustainable Development Goals und RIO+20 aufgewertet und die Zivilgesellschaft am Projekt beteiligt werden soll, aber das Engagement um diese auch durchzusetzen reicht nicht aus.“, konstatiert Jenny Dederichs, Mitglied der Grünen Jugend. „Innerdeutsch gibt es eine Handvoll kleinerer Veranstaltungen, in den EU-Verhandlungen sind wir passiv und viel zu zurückhaltend. Besonders fatal ist, dass Frau Merkel nicht einmal persönlich zu Rio+20 kommen will. Als ehemalige Umweltministerin müsste sie wissen, wie wichtig diese Konferenz ist und, dass ihre zögerliche Politik unsere Zukunft verbaut. Mit diesem verheerenden politischem Signal verspielt sie ihren Ruf als Klimakanzlerin endgültig!“, unterstreicht Anna Zentis, Schatzmeisterin der Grünen Jugend Düren.

„Wir möchten, dass die deutsche Delegation sich für die UNEP und ihre Programme einsetzt. Damit gewährleisten wir mehr Synergie und Kohärenz unter den Staaten.“ gibt Miriam Chappelka, Mitglied der Grünen Jugend Düren, der Delegation mit auf den Weg. Andreas Krischer ergänzt: „Die Sustainable Development Goals zum wirksamen Klimaschutz, Stopp des Artenverlust, Müllproduktionssenkung um 50 %, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Ziele zum Stopp der Entwaldung, Schutz der Fischbestände, Reduzierung der Luftverschmutzung, Sicherung von Frischwasser, sparsamer Landnutzung oder auch rechtliche Vereinbarungen mit Sanktionsmechanismen müssen unbedingt verfolgt werden.“ Anika Uerlings merkt an: „Wir leben auf einem globalisierten Planeten. Gerade unser Konsumverhalten wirkt sich auf arme Weltregionen aus. Deshalb müssen wir uns an die eigene Nase packen und unser Konsumverhalten ändern. Zu diesem globalisierten Planeten gehören aber auch die supranationalen Unternehmen und Banken, die in die Pflicht genommen werden müssen.“


Deine Hand für globale Nachhaltigkeit! Aktionsstand zu RIO +20

Vor zwanzig Jahren trafen sich die Länder der Welt zum ersten Mal, um über nachhaltige Entwicklung zu verhandeln. Sie hoben damit das Thema Nachhaltigkeit auf internationale Ebene und setzten gleichzeitig den Grundstein für globale Klimaverhandlungen. Mittlerweile haben zahlreiche Länder entsprechend der Agenda 21 eigene Nachhaltigkeitsstrategien.

Heute, 20 Jahre später, scheint die Nachfolgekonferenz zu einem zahnlosen Tiger zu werden, es mangelt zudem an öffentlicher Aufmerksamkeit. Es scheint fast, als hätte die internationale Gemeinschaft aufgegeben, gemeinsam an Themen zu arbeiten. Dabei ist Nachhaltigkeit immer noch von essentieller Bedeutung, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Auf der RIO+20 Konferenz, die vom 20.-22.06.2012 in Rio de Janeiro stattfindet, soll eine Roadmap für Green Economy beschlossen werden. Die Wunderwaffe “Green Economy” soll durch „grüne Investitionen“ die Finanz-, Umwelt- und die soziale Krise zugleich lösen. Grundlegende Fragen über Wirtschaftswachstum, Konsum und globale Machtverhältnisse werden nicht gestellt. Durch Ressourceneffizienz wollen es die Staaten der Welt schaffen, Wachstum vom Rohstoffverbrauch und damit auch der Naturschädigung zu entkoppeln. Dabei ist schon lange klar, dass dies unmöglich ist!

Wir lassen die da oben nicht im stillen Kämmerlein über unsere Zukunft entscheiden!

Einladung zur KMV

Liebe Mitglieder und Interessierte!

Am Freitag, den 01.06. findet unsere Kreis Mitglieder Versammlung, kurz KMV, statt. Die KMV ist das höchste beschlussfassende Gremium der Grünen Jugend
Düren. Sie setzt sich aus allen anwesenden Mitglieder zusammen. Dazu laden wir rechtherzlich ein.

Der Sitzungsort befindet sich in der Grünen Geschäftsstelle des Kreises Düren (Rotes Haus direkt neben dem Jesuitenbad in der Nideggenerstr. 68). Sitzungsstart ist um 19 Uhr.

Tagesordnung

TOP 1: Begrüßung und Formalia

TOP 2: Berichte
… a) des Vorstandes
b) der Kassenprüfer

TOP 3: Entlastung des Vorstands

TOP 4: Wahlen
Deine Kandidatur für ein Vorstandsamt ist willkommen. Du kannst dich noch auf der Versammlung spontan bewerben 😉
a) des Vorstandes (SprecherInnen, KassiererIn, bis zu vier BeisitzerInnen)
b) der KassenprüferInnen

TOP 5: Nachbesprechung Wahlkampf

TOP 6: Weitere Jahresplanung 2012
-Theaterworkshop
-Europaworkshop
– Rio 20 Aktion
-Weltumwelttag/ Nachhaltigkeitstag
-Tag der Jugendorganisationen vom RPJ im September
-Rechtsextremismusworkshop
-Friedenscamp in Nörvenich

TOP 7: Anträge von Mitgliedern

TOP 8: Besprechung über Satzungsänderungen

TOP 6: Verschiedenes